Godfather of Green
In vielen Kommunen gibt es sie schon: die Grünpaten. Die Idee ist, Bürgerinnen und Bürgern anzubieten, eine Patenschaft für eine städtische Grünfläche zu übernehmen. Das können bisher unbestellte Grünflächen rund um Straßenbäume, Abschnitte von Grünstreifen oder sonstige unbestellte Flächen sein. Es bietet sich an, bei der Vergabe der Grünflächen zweigleisig zu fahren. Das heißt, die Stadt oder Gemeinde trägt eine Liste von verfügbaren Grünflächen zusammen, ermöglicht den Bürgern aber auch, selber Flächen vorzuschlagen.
Das Projekt sollte über die lokalen Medien bekannt gemacht werden. Darüber hinaus kann es auch mit der „Essbaren Stadt“ (siehe Woche 36) verknüpft werden. Um das Projekt weiter zu fördern, kann die Kommune Saatgut anbieten und Werkzeug zur Ausleihe bereitstellen.
Durch ein solches Projekt werden kleinere städtische Grünflächen wieder nutzbar gemacht und es werden Bürgerinnen und Bürger dazu gewonnen, sich für die Begrünung ihrer Stadt einzusetzen. Zusätzlich haben die bestellten Grünflächen positive Auswirkungen auf Biodiversität, Klima und Luftqualität der Stadt.
Beispiel: